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Deutsches Zitieren

Beim Verfassen von Arbeiten gibt es eine Menge zu beachten und gerade das Einfügen und Kennzeichnen von Zitaten wirft gern die eine oder andere Frage auf. Wir haben dir daher einige Informationen über deutsches Zitieren zusammengetragen, damit du mit etwas Übung keine Probleme mehr hast, Zitate richtig zu vermerken. Lies gleich hier bei uns nach, welche verschiedenen Zitattypen es gibt, wie man sie jeweils hervorhebt und was es bei der Formatierung beim deutschen Zitieren zu beachten gibt.

Direkte Zitate und paraphrasierte Zitate

In einem Text, direkte Zitate zu erkennen, fällt nicht sonderlich schwer. Sie stehen in Anführungsstrichen („…“) und geben den ursprünglichen Wortlaut 1:1 wieder. Möchtest du in deiner Arbeit also den Gedanken eines anderen Autors einbauen und es eben genau mit seinen Worten sagen, dann setzt auch du diese Textstelle in Anführungsstrichen. Kürzere Zitate fügst du für deutsches Zitieren direkt in den Text mit ein, während es bei längeren Zitaten hinsichtlich der Formatierung etwas zu beachten gibt: Ist dein Zitat länger als zwei Zeilen, so solltest du es vom übrigen Text hervorheben. Das Zitat erscheint dann als eigener Block, einzeilig, in einer kleineren Schriftgröße und jeweils um einen Zentimeter an den Rändern eingerückt in deiner Arbeit. Paraphrasierte Zitate zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine wortwörtlichen Wiedergaben sind. Sie werden nicht durch Anführungszeichen im Text gekennzeichnet, sondern nur durch die Quellenangabe als Zitat verdeutlicht. Übernimmst du also ein Schema, einen Gedanken, eine Meinung oder eine Analyse eines anderen Autors und gibst dies mit deinen eigenen Worten wieder, so musst du es dennoch als Zitat kennzeichnen, da es sich nicht um deine eigene Erkenntnis oder Analyse handelt. Doch wie genau wird dies im deutschen Zitieren gekennzeichnet?

Deutsches Zitieren: So werden Quellen angegeben

Für deutsches Zitieren ist es natürlich ebenso, wie für alle anderen Zitierweisen wichtig, dass du die Originalquelle, auf die du dich beziehst und aus welcher du Textstellen entnimmst, angibst. Doch wie genau stellst du das in deiner Arbeit an? Nach sowohl direkten als auch paraphrasierten Zitaten folgt beim deutschen Zitieren eine Fußnote. In der Fußnote stehen dann die wichtigen Informationen zu der Originalquelle wie folgt:

Nachname Autor, Vorname Autor: Titel: Untertitel. Band. Auflage. Ort: Verlag, Jahr. Seitenzahl.

Beispiel:

Theisen, Manuel René: Wissenschaftliches Arbeiten: Technik – Methodik – Form. 11. Auflage. München: Verlag Vahlen, 2002. S. 44.

Hast du einmal die vollständige Angabe in der Fußnote gemacht, kannst du dich beim abermaligen Zitieren der Quelle etwas kürzer fassen und nur den Nachnamen und die Seitenzahl angeben. Hast du mehrere Werke desselben Autors, solltest du auch noch einen Kurztitel oder die Jahreszahl in die verkürzte Angabe mit hineinpacken.

All deine Zitate werden, wenn du deutsches Zitieren anwendest, jedoch nicht nur im Fließtext kenntlich gemacht, sondern auch am Ende deiner Arbeit in einem Literaturverzeichnis aufgezählt. In dieser nach Autoren alphabetisch angeordneten Liste machst du für alle Zitate die ausführliche Angabe. Das heißt, du musst hier erneut alle wichtigen Informationen zu deiner Quelle darlegen, damit man schnell und leicht findet, wo du deine Zitate entnommen hast. Wenn du all diese Tipps und Tricks beachtest, beherrscht du deutsches Zitieren perfekt.