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Amerikanisches Zitieren

Wenn dir in deinen Arbeiten das Thema „richtiges Zitieren“ Kopfzerbrechen bereitet, dann sei beruhigt, denn du bist damit nicht allein! Egal ob deutsches oder amerikanisches Zitieren, das Kennzeichnen von Zitaten ist für viele recht knifflig. Daher haben wir dir hier einige Informationen und Hinweise zum amerikanischen Zitieren zusammengetragen, um die Fragezeichen über deinem Kopf wegzupusten. Informier dich hier über verschiedene Zitatformen und wie du diese richtig angibst und formatierst – dann kann in den folgenden Arbeiten beim Zitieren nichts mehr schiefgehen!

Direkte und paraphrasierte Zitate

Amerikanisches Zitieren geht auf zwei verschiedene Arten: Entweder du entnimmst einem anderen Text wortwörtlich Textstellen oder du gibst Gedanken, Analysen, Erkenntnisse etc. mit deinen eigenen Worten wieder. Egal ob direkte Zitate oder indirekte, paraphrasierte Zitate, beide Arten müssen in deiner Arbeit gekennzeichnet werden. Für das direkte Zitat gilt dabei, dass es in Anführungsstrichen („…“) steht. Beim amerikanischen Zitieren folgt hinter der wörtlichen Wiedergabe nun eine Kurzangabe der Originalquelle in Klammern. Hier gibst du den Nachnamen des Autors, das Erscheinungsjahr und die Seitenzahl, auf welcher die zitierte Textstelle zu finden ist, an.

Beispiel:

Weiterhin vertreten die Autoren die Auffassung, „dass fast jedes Thema interessant wird, wenn man nur tief genug in seine Materie eindringt“ (Bänsch/Alewell 2009: 39) und erklären somit, dass …

Wie du im Beispiel bereits sehen kannst, werden – wenn mehrere Autoren den zitierten Text verfasst haben – alle Autoren angegeben und durch ein Schrägstrich (/) getrennt aufgelistet. Sollten es dir zu viele Autoren sein, um diese immer wieder namentlich in der Kurzzitation zu erwähnen, kannst du ab drei Autoren die Angabe abkürzen. Hierfür nennst du den ersten Autor namentlich und kürzt die folgenden mit et al ab.

Bei paraphrasierten Zitaten verhält es sich genauso. Zwar musst du sie nicht in Anführungszeichen setzen, die Kurzangabe der Quelle nach den Richtlinien für amerikanisches Zitieren darfst du jedoch auch hier nicht vergessen! Nach dem übernommenen Gedanken setzt du also auch hier Namen, Jahr und Seitenzahl in Klammern dahinter. Ergänzt wird die Angabe durch vgl., welches vor dem Namen des Autors erscheint, da der Wortlaut, so wie er nun in deiner Arbeit steht, im Originaltext nicht zu finden ist.

Amerikanisches Zitieren: Kurzangabe im Text, ausführliche Angabe am Ende

Während du, wenn du amerikanisches Zitieren nutzt, in deinem Text selbst nur eine kurze Angabe zur Originalquelle machen musst, steht am Ende deiner Arbeit im Literaturverzeichnis dennoch ein ausführlicher Verweis zur Quelle, der alle wichtigen Informationen enthält. Das Literaturverzeichnis ist alphabetisch geordnet und beginnt mit den Nachnamen der Autoren. Die Informationen, die in der sogenannten Komplettzitation stehen müssen, lauten wie folgt:

Nachname Autor 1, Vorname Autor 1/ Nachname Autor 2, Vorname Autor 2: Titel: Untertitel. Band. Auflage. Ort: Verlag, Jahr. Seitenzahl.

Leichte Abwandlungen wirst du ab und an finden können. So zum Beispiel, dass das Erscheinungsjahr in Klammern hinter den Autorennamen steht. Schau dir daher Literaturangaben, die dein Dozent gemacht hat an, um zu sehen, welche Angabe er präferiert. Im Grunde ist es nur wichtig, dass du die wichtigsten Informationen (Name, Vorname: Titel. Ort: Verlag, Jahr. Seitenzahl) angibst und eine Reihenfolge für alle Quellennachweise beibehältst!