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Das Inhaltsverzeichnis für die wissenschaftliche Arbeit

Im Inhaltsverzeichnis für die wissenschaftliche Arbeit sieht der Leser auf den ersten Blick, was ihn erwartet. Daher fügst du es ganz vorne direkt nach dem Deckblatt ein. Da sich während der Arbeit immer noch einmal etwas an der Gliederung ändert, die du zu Beginn erstellst, kannst du erst ganz am Ende das Inhaltsverzeichnis daraus machen, wenn deine Arbeit die endgültige Form angenommen hat.

Von der Gliederung zum Inhaltsverzeichnis

Du machst dir schon vor dem Schreiben Gedanken darüber, wie du deine Arbeit gliedern kannst. Dann erstellst du eine Übersicht, also die Gliederung deiner Arbeit. Punkt für Punkt erarbeitest du die Kapitel. Dabei wirst du merken, dass du an verschiedenen Stellen noch etwas ändern musst, wenn dein Konzept nicht so richtig zur Arbeitsrealität passen möchte oder dir eine elegantere Lösung einfällt. Steht aber am Ende ganz fest, welches Kapitel auf welcher Seite beginnt, kannst du auch die Seitenzahlen eintragen, die aus deiner Gliederung das Inhaltsverzeichnis für die wissenschaftliche Arbeit machen.

Die Nummerierung ist Geschmackssache

Die Nummerierung im Inhaltsverzeichnis für die wissenschaftliche Arbeit ist Geschmackssache: Du  kannst entweder arabische oder römische Ziffern verwenden, oder sogar Buchstaben. Hier fragst du am besten nach, was deinem Dozenten gefällt. Wenn du einen Punkt unterteilen möchtest, achte darauf, dass es mindestens zwei Unterpunkte gibt.

Das bedeutet, so nicht:

1.2 Oberthema

1.2.1 Unterthema

1.3 weiteres Oberthema

Sondern so:

1.2 Oberthema

1.2.1 Unterthema

1.2.2 weiteres Unterthema

1.3 nächstes Oberthema

Besonders wichtig ist es auch, dass du nach der letzten Ziffer keinen Punkt mehr setzt.

Einrücken der Unterpunkte

Im obigen Beispiel für das Inhaltsverzeichnis für die wissenschaftliche Arbeit kannst du sehen, dass die Unterpunkte eingerückt sind. Das ist kein Muss, vor allem nicht bei relativ kurzen Hausarbeiten. Geht es für dich jedoch an die Bachelorarbeit, an die Masterarbeit oder gar an die Dissertation, kann dieses Einrücken der Unterpunkte bei dem größeren Gesamtumfang dafür sorgen, dass der Leser einen besseren Überblick erhält.

Ohne Nummerierung vorweg: Die Verzeichnisse

Die Verzeichnisse von Personen, Bildern, Tabellen oder Abkürzungen, die du der Arbeit voranstellst, bekommen noch keine Nummerierung wie der Textteil der Arbeit. Das gilt auch für das Literaturverzeichnis und den Anhang. Das bedeutet, dass dein Inhaltsverzeichnis etwa so aussehen könnte:

Personenverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Einleitung
Hauptteil
2.1 Titel erstes Kapitel
2.2 Titel zweites Kapitel
2.2.1 Titel genauere Betrachtung
2.2.2 Titel weitere Betrachtung
2.3 Titel drittes Kapitel
weitere Kapitel mit Unterpunkten Hauptteil
Schluss
Literaturverzeichnis

Übersichtlichkeit und Hilfe durch Schreibprogramm

Achte darauf, dass dein Inhaltsverzeichnis für die wissenschaftliche Arbeit so übersichtlich wie möglich ist. Formuliere dafür kurze, klare Überschriften – perfekt ist es, wenn sie alle in jeweils eine Zeile passen. Arbeite nicht zu viel mit Kursivschrift, Versalien (also Großbuchstaben) oder Fettschrift, denn durch die vielen Ziffern oder Buchstaben ist das Inhaltsverzeichnis schon lebendig genug. Sieh nach, ob du mit deinem Schreibprogramm automatisch ein Literaturverzeichnis erstellen kannst. Stellst du dann nämlich bei den Überschriften die entsprechenden Formatvorlagen ein, ergänzt sich das Verzeichnis von selbst, während du mit der Arbeit beschäftigt bist.