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Einleitung für wissenschaftliche Arbeiten

Wenn du gerade dabei bist, deine ersten Seminararbeiten zu schreiben, dann wirst du vielleicht recht schnell feststellen, dass allein das Schreiben der Einleitung für wissenschaftliche Arbeiten ganz schön knifflig sein kann. Was gehört eigentlich alles in die Einleitung und wie lang sollte sie sein? Hier bei uns kannst du dich rund ums Thema Einleitung wissenschaftlicher Arbeiten informieren, herausfinden, was auf jeden Fall in die Einleitung gehört und was du hingegen lieber weglässt. Außerdem haben wir Tipps für dich, wie du deine Gedanken am besten formulierst. Denn eine gute Einleitung bewirkt mit Sicherheit, dass auch der Rest der Arbeit gut von der Hand geht!

Das Thema vorstellen

Die Hauptaufgabe der Einleitung für wissenschaftliche Arbeiten besteht darin, dass du verdeutlichst, worum es in der Arbeit gehen soll. Du stellst also das Thema vor und nennst die konkrete These, die du behandeln möchtest. Du gehst in der Einleitung wissenschaftlicher Arbeiten also auch darauf ein, was du in der Arbeit herausfinden möchtest und welche Probleme du innerhalb deiner Ausarbeitungen behandeln möchtest. Auch kannst du in der Arbeit bereits den Forschungsstand zu deinem Thema beleuchten, wenn du dem Thema keinen eigenen Gliederungspunkt widmen möchtest. Hier kannst du auch darauf eingehen, warum du dich für dieses Thema entschieden hast, warum es also interessant ist, sich genau diesen Sachverhalt genauer anzusehen.

Damit du nicht gleich mit der Tür ins Haus fällst und deine Einleitung deiner wissenschaftlichen Arbeit mit dem Satz beginnst „In dieser Hausarbeit möchte ich das Thema …“, kannst du einen kreativen Einstieg nehmen – wenn deine Einleitung dadurch nicht zu lang wird! Geh hier beispielsweise auf allgemeine Ansichten zu dem Thema ein, bezieh dich auf Statistiken oder zeig, wie es noch vor einigen Jahrzehnten zu dem Thema aussah. Nach diesem kleinen Exkurs kannst du dann konkret darauf eingehen, was du in der Arbeit behandeln möchtest.

Einleitung für wissenschaftliche Arbeiten: Die Vorgehensweise

In die Einleitung für wissenschaftliche Arbeiten gehört zudem, dass du nicht nur darauf eingehst, was du behandeln möchtest, sondern auch wie du dies tun möchtest. Hier erläuterst du also deine geplanten Arbeitsschritte, stellst die Gliederung vor und begründest, warum du dich für diese Gliederung, für diese Reihenfolge entscheiden hast. In der Einleitung wissenschaftlicher Arbeiten kannst du zudem sagen, welche Materialien und Quellen du benutzen wirst. Andererseits kannst du hier auch festhalten, warum du auf bestimmte Sachverhalte, Texte, Autoren, Themen nicht eingehen wirst, um so dein Thema einzugrenzen.

Die Länge der Einleitung

Wie du sehen kannst, gehören recht viele Punkte in den Einleitungsteil deiner Arbeiten. Auch wenn du hier natürlich nachvollziehbar deine Arbeitsschritte darlegen sollst, musst du ebenso darauf achten, nicht zu sehr abzuschweifen. In der Regel sollte die Einleitung für wissenschaftliche Arbeiten etwa zehn Prozent der gesamten Arbeit ausmachen. Sollst du also eine fünfzehnseitige Hausarbeit verfassen, achte darauf, dass deine Einleitung keinesfalls mehr als zwei Seiten umfasst.