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Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten

Wie genau ein Aufbau für eine wissenschaftliche Arbeit aussehen soll, wird oft von Hochschule zu Hochschule ein bisschen unterschiedlich gehandhabt. Diese Anleitung ist also vor allem als roter Faden gedacht. Bist du dir unsicher, kannst du auf der Homepage deines Fachbereiches nachsehen, ob es dort besondere Anforderungen gibt. Einige Dinge aber sind überall gleich und zwar die einzelnen Bestandteile der Arbeit.

So setzt sich die Arbeit zusammen

Der Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten umfasst ein Deckblatt, ein Inhaltsverzeichnis, gegebenenfalls weitere Verzeichnisse, etwa von Personen oder Abbildungen und Abkürzungsverzeichnisse, eine Einleitung, den Hauptteil mit mehreren Unterkapiteln, den Schluss, das Literaturverzeichnis und gegebenenfalls einen Anhang. Innerhalb dieses Gerüsts sind mehrere Alternativen möglich.

Das Deckblatt enthält die grundlegenden Informationen

Auf dem Deckblatt gibst du den Namen deiner Universität und deinen Fachbereich an, ebenso wie die Veranstaltung, das Semester und den Namen des Dozenten, gegebenenfalls mit Titel. Du nennst das Thema der Arbeit und gibst deinen Namen sowie deine Semesterzahl an. Je nachdem, welche Vorgaben es an deiner Universität für den Aufbau für eine wissenschaftliche Arbeit gibt, musst du auch deine Telefonnummer oder deine Adresse hinzufügen.

Das Inhaltsverzeichnis verschafft schnell einen Überblick

Im Inhaltsverzeichnis kann der Leser auf den ersten Blick sehen, welchen Aufbau für deine wissenschaftliche Arbeit du gewählt hast. Es gibt alle Teile der Arbeit bis auf das Deckblatt an und zeigt durch die unterschiedlichen Bezeichnungen, welche Teile des Werks zusammengehören und welche Punkte dazu gedacht sind, die zuvor genannten Behauptungen zu erklären, zu vertiefen oder zu analysieren.

Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten: Einleitung nicht zu ausschweifend

Die Einleitung sollte insgesamt nicht mehr als zehn Prozent des reinen Textteils deiner Arbeit ausmachen. Du erklärst die Problemstellung, erläuterst einen eventuellen aktuellen Bezug des Themas, grenzt es begründet ab und erarbeitest deine Zielsetzung. Du erklärst mit wenigen Wörtern, worin dein Forschungsbeitrag bestehen wird und erklärst deine Methode.

Hauptteil und Schluss

Im Hauptteil stellst du knapp die Grundlagen dar und gibst einen Literaturüberblick. Du erläuterst, wo es noch an Information fehlt, und zeigst bestehende Konzepte und Theorien auf. Die Analyse und die Lösung des Problems nach deinen eigenen Schwerpunkten machen den Löwenanteil des Textteils deiner Arbeit aus. Für den Schluss stehen dir bei einem guten Aufbau für die wissenschaftliche Arbeit zehn bis allerhöchstens 20 Prozent des Schriftteils zur Verfügung. Allerdings kannst du dich hier auch relativ kurz fassen, da du ja die Ergebnisse aus dem Hauptteil nur mehr zusammenfassen und als Antworten auf die eingangs gestellten Fragen formulieren musst.

Literaturverzeichnis und Anhang

Das Literaturverzeichnis gehört ebenso wie ein Anhang an das Ende der Arbeit. Hast du eine Angabe bekommen, wie viele Seiten du schreiben sollst, gehören diese Teile der Arbeit nicht mehr dazu. An strengen Universitäten darfst du im Anhang nicht einmal mehr die Seitenzahlen durchlaufen lassen, sondern musst mit römischen Zahlen arbeiten. Frag aber lieber noch einmal nach, wie der Aufbau für eine wissenschaftliche Arbeit in diesem Punkt bei euch formuliert ist. In den Anhang gehören solche Meta-Infomationen wie etwa Umfragen, die du im Vorfeld durchgeführt und deren Analyse du im Hauptteil vorgenommen hast. So steht sicher nichts mehr zwischen dir und dem perfekten Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten.